AUTOR: Francisco Barrios Marco, Fisioterapeuta

STECHEN:
Wir empfinden das Stechen als eine Art Stich in jedem einzelnen Muskel oder Muskelgruppe, die einer ungewöhnlichen Anstrengung unterliegt und wonach der Muskel sehr straff bleibt, das Stechen kann auch von einem Trauma her kommen, dass keine Verletzung verursacht hatte, aber stark genug war, um das Muskelgewebe zu irritieren.

Das Stechen bringt eine leichte Fehlfunktion der Muskulatur mit sich, da diese die intensive Anstrengung nicht normal durchführen kann: wenn wir es behandeln, verschwindet das Problem in zwei bis drei Tagen.

Wir haben uns auch auf Traumas als Ursache bezogen, der Ursprung ist eine übermäßige Anstrengung entsprechend der physischen Bedingungen.

Es ist auch möglich, eine gute physische Form zu haben, zum Beispiel können wir besser trainiert sein beim Schwimmen, aber nicht beim Laufen. der Übergang von einer physischen Aktivität zu einer anderen kann das Auftreten dieser Unannehmlichkeiten hervorrufen.

Behandlung:

  1. Tiefe oder oberflächliche Wärmetherapie. Wir beziehen uns auf: Hyperthermie mit kapazitiver Diathermie, Infrarot, Sauna, heiße Bäder, Radartherapie und auch Sonnenbäder, wir können auch heiße Luft und die Benutzung von Wärmekompressoren dazu zählen.
  2. Sanfte Massagen in dem Bereich zur Entspannung des Muskelgewebes und Förderung der Entwässerung.
  3. Elektrostimulation mit Programmen zur Entspannung, Entwässerung oder Lockerung. Wir können auch mit einem entspannenden Massageprogramm beginnen und sofort danach mit einer Entwässerung fortfahren, für beide Programme benutzen wir eine Intensität, die als angenehm wahrgenommen wird, da wir mit höherer Intensität riskieren, das Schmerzgefühl zu aktivieren. Wenn wir ansteigend die Intensität erhöhen dürfen keine Unannehmlichkeiten auftauchen, wir können auch mit einem Durchblutungsprogramm abschließen.

KRÄMPFE.

Können als ein Muskelkrampf auftreten, aufgrund einer unfreiwilligen Kontraktion, es wird eine starke Verkürzung erzeugt, begleitet von einem akuten Schmerz.  Können während physischer Aktivitäten auftreten, aber auch während der Erholungsphase, zum Beispiel während dem Schlaf in Muskelgruppen wir den Zwillingswadenmuskeln und komischerweise in zweiseitiger Form.

Sie bestehen aufgrund von einem unzureichendem Aufwärmen oder einem plötzlichen Stopp der Aktivität nach einem intensiven Training, vor allem wenn die physische Aktivität erhöht ist in Bezug auf unsere Möglichkeiten.

Auch sehr starke isometrische Anstrengungen können Muskelkrämpfe verursachen.

Eine weitere Ursache ist der Mangel an Mineralsalzen im Organismus.

Behandlung:

  1. Elektrostimulation mit TENS zur sofortigen Schmerzlinderung. Wir können mit verzögertem TENS fortfahren, um die Absonderung der Endorphine zu fördern und den Schmerz gedämpft zu halten. Später benutzen wir den Elektrostimulator als Vorsorgeinstrument vor Verletzungen, zur Verbesserung der Mikrozirkulation in einer konkreten Muskelgruppe und, nach jedem Training nehmen wir uns Zeit für eine entspannende Massage.
  2. Wenn möglich, in dem Moment in dem der Krampf auftritt, eine Dehnung des Muskels vornehmen. Wir können auch einige Dehnungen dieser Muskelgruppe vornehmen nach jedem Training, um spätere Krämpfe zu vermeiden.
  3. Tiefe oder oberflächliche Wärmetherapie, Infrarot, heiße Bäder und Wärmekompression.
  4. Intensive Massage auf der entsprechenden Muskulatur mit starker Reibung.

KONTRAKTUREN.

Ein Muskel oder eine Muskelgruppe leiden unter einer Kontraktion wenn dieser hart ist und einen Schmerz beim Berühren verursacht; die Muskulatur schmerzt und wir fragen den Patienten, ob er eine freiwillige Kontraktion und den entgegen gesetzten Widerstand durchführt, der Schmerz erscheint erneut.

Der Überschuss an Giftstoffen, vor allem Milchsäure ist hauptverantwortlich für diese Unannehmlichkeit, aber auch übermäßige Muskelanstrengung, wenn eine starke Reibung der Muskelfibrille, die eine Irritation verursacht, die als schmerzhaft erscheint.

Der Schmerz erscheint sofort nach dem Training oder in progressiver Form, aber intensiv, in kurzen Abständen. Wir dürfen den Bereich nicht sofort massieren, da eine Muskelkontraktion während der Übung oder danach ein Abwehrmechanismus ist und wenn wir keine Fachkräfte sind, die Kontraktion in Wirklichkeit ein kleiner Faserriss sein könnte, der durch eine Massage verschlimmert werden würde.

Behandlung:

  1. Elektrostimulation mit dem TENS unter Benutzung eines Durchblutungsprogramms für die Verbesserung der Mikrozirkulation, erzeugt die Mobilisierung der toxischen Substanzen im Muskel und darauf folgend ein Programm zur Entkrampfung, alles um den Schmerz zu verringern.
  2. Wir benutzen das Programm zur Entkrampfung sobald die Anfangsphase mit starken Schmerzen überstanden ist und regulieren die Intensität, so dass sie keine Unannehmlichkeiten hervorruft. Das Durchblutungsprogramm kann auch zur Vorbeugung benutzt werden. Wir können mit dem TENS Endorphin fortfahren, welches den Schmerz gedämpft hält.
  3. Zu Beginn kalte Anwendungen, dann Hyperthermie, Infrarot und Hydrotherapie.
  4. Entwässerungsmassagen zur Entfernung von Milchsäure und anderen Abfällen der physischen Anstrengung. Sanfte entspannende Massage.
  5. Es wird natürlich empfohlen, sich auszuruhen und, sobald der Schmerz verschwunden ist wird stark empfohlen mit progressiven Dehnungsübungen zu trainieren.